Welchen Weg geht man durchs Leben?

Jeder geht seinen ganz eigenen Weg durchs Leben. Und das ist eigentlich nie der Weg, den man sich vorher vorgestellt hat. Er ist sicherlich nicht geradlinig, sondern nimmt zahlreiche Wendungen, Abzweigungen und ungewollte Abstecher in die verschiedensten Richtungen. Womöglich kann man gar keinen so großen Einfluss darauf nehmen, wo man letztendlich genau landet, weil so viel durch Zufall und die äußeren Umstände vorgegeben wird. Man hat für Entscheidungen immer nur die Optionen zur Verfügung, die gerade offen sind. Man hat kaum einen Einfluss darauf ob man bestimmte Angebote erhält, man ist durch die Ereignisse einzelner Tage eingeschränkt, was man an diesen Tagen machen kann. Und doch kommt man immer wieder an Wegstellen. Punkte, an denen man plötzlich eine ziemlich große Entscheidung gehen sollen. Dann ist diese Frage plötzlich relevant. Du musst sie für dich selbst beantworten, ansonsten wird sie eben von den äußeren Umständen für dich entschieden. Man kann sie nicht, nicht beantworten: Welchen Weg gehst du durch dein Leben?

dein Weg durchs Leben

Gehst du direkt auf dein Traumleben zu, sodass du es in 3 Jahren erreicht hast, und hast vielleicht sogar schon einen Plan für danach? Oder treibst du eher durch das Leben, nimmst den Pfad der sich „besser anfühlt“, wenn du zu einer Entscheidung gezwungen wirst, und drückst dich ansonsten vor jeglicher Verantwortung gegenüber deinem Lebensweg? Das sind die beiden großen Optionen. Mitwirken oder sich treiben lassen. Und natürlich gibt es auch hier wie immer viele Abstufungen dazwischen. Man kann auch nur ein kleines bisschen Einfluss auf sein Leben nehmen, weil einem das womöglich nur in besonders wachen Momenten gelingt. Aber wenn man das denn macht, reicht das ja vielleicht auch schon. Ein bisschen Richtung geben ist viel besser, als sich irgendwohin verschlagen zu lassen. Du musst ja auch keinen fertigen Plan haben, niemand zwingt dich dazu. Und ein gewisser Sinn für die Richtung deines Lebens ist wahrscheinlich sogar ausreichend. Ausreichend, dass du dort ankommen kannst.

Aber wie trifft man jetzt diese Entscheidungen, an den großen Gabelungen des Lebens? Welchen Job man nimmt, welche Person man heiratet, ob man Kinder bekommt. (Das sind natürlich unverbindliche Beispiele. Du musst selbst merken, wenn du an einer Weggabelung stehst.) Solche Entscheidungen müssen getroffen werden. Sie nicht zu treffen ist nur zu empfehlen, wenn man überhaupt keinerlei Präferenzen für seine Zukunft hat, und selbst dann kann ich dir noch ein Prinzip empfehlen, nach dem du vorgehen solltest. Willst du es kennenlernen?

das Grundprinzip

Also ganz grundlegend, musst du bei solchen Entscheidungen immer neben deiner aktuellen Situation, der Gegenwart, auch die Zukunft beachten. Wo möchtest du in einem Jahr, fünf Jahren sein? Hast du eine genaue Vorstellung von einem großen Ziel in deinem Leben? Welcher dieser Wege führt dich darauf zu? Deine ganz persönliche Vorstellung deiner Zukunft dient als dein Kompass. Sie gibt dir eine Richtung an, der du folgen musst, um dort anzukommen. Jetzt musst du dich nur noch an deiner Richtung orientieren, wenn es zu wichtigen Entscheidungen kommt.

Aber wie kommst du zu einem solchen Zukunftstraum, wenn du ihn aktuell nicht aussprechen kannst? Ich bin mir sicher er ist irgendwo in dir drin, du musst ihn nur finden. Und er wird sich sicherlich auch im Laufe deines Lebens ändern. Spätestens wenn du den einen Traum erreichst, wirst du den nächsten in dir spüren. So funktionieren wir nun mal. Aber diese Situation, in der man dann doch nicht entscheiden kann, tritt erstaunlich oft auf. Sie wird nicht nur dadurch ausgelöst, dass man noch keinen Zukunftstraum hat, keine Richtung, der man folgen könnte. Vielleicht führen ja mehrere Optionen in Richtung deines Traumes. Vielleicht kannst du bei keiner der Optionen eine direkte Verbindung erkennen. Was machst du dann? Dann stehst du wieder am Anfang. Dann brauchst du noch ein weiteres Prinzip, nach dem du eine Entscheidung treffen kannst.

die zweite Wahl

Wenn dein innerer Kompass gerade nutzlos ist, kannst du logischerweise gar nicht auf ihn hören. Dann empfehle ich eine ganz simple Strategie. Man sollte dem Weg folgen, der die meisten neuen Möglichkeiten eröffnet, der einem auch in Zukunft noch viele Wahlmöglichkeiten bietet und wo man auch schon jetzt die verschiedensten Richtungen anschauen kann. Das ist eigentlich ziemlich simpel. Wenn du aktuell noch keinen Zukunftstraum hast, liegt das womöglich daran, dass du wichtige Bestandteile daraus noch gar nicht kennt. Nur die wenigsten können von Dingen träumen, die sie noch nicht kennen. Also lernt man die Welt kennen, informiert sich, was es so alles zur Auswahl gibt, und probiert noch ein bisschen weiter herum.

Eine wichtige Anmerkung am Rande: Es geht nicht darum, möglichst keine aktuell offenen Optionen wieder zu verschließen. Alles ist mit Gelegenheitskosten verbunden. Wer sich nicht gegen Optionen entscheiden kann, wird sich nie entscheiden. Wenn du einen Weg gehst, verfallen alle anderen Optionen, die du in diesem Augenblick hattest. (Vielleicht kann man später nochmal einen ähnlichen Weg gehen wie den, den man heute zur Auswahl hatte, aber nicht genommen hat.) Diese Gelegenheitskosten kannst du nicht vermeiden. Aber dein Traum war ja anscheinend eh nicht dabei. Du hättest ihn sicherlich erkannt. Also sorgst du dafür, mit noch möglichst vielen weiteren Optionen in Berührung zu kommen. Die Welt kennen zu lernen. Dich selbst zu finden.

Welchen Weg gehst du?

Du hast immer die Wahl. Wenn du das nicht glaubst, gehst du noch viel zu blind durchs Leben. Die Frage ist, für was du dich entscheidest. Ich würde jedem jungen Menschen raten, die Welt kennenzulernen, selbst wenn er schon eine ganz klare Vorstellung hat, was er mit seinem Leben erreichen möchte. Das kann man ja verbinden. In die richtige Richtung laufen und dabei trotzdem den Weg der größtmöglichen Zukunftsmöglichkeiten zu gehen. Und das gilt auch nicht nur für junge Leute. Auch alte Menschen können noch neue Aspekte in ihrem Leben finden. Nur weil du bisher einer bestimmten Schiene gefolgt bist, heißt das doch nicht, dass das für immer so bleiben muss. Halte also nach Brücken Ausschau. Wie könnte ich von hier, wo ich gerade bin, dorthin gelangen, wo ich gerne als nächstes sein würde? Das ist die große Kunst im Leben. Im endlosen Ozean der Möglichkeiten einen Weg für sich selbst zu finden, mit dem man zufrieden ist.

Sollte man Geschenke geben?

Das ist eine Frage mit einer seltsamen Relevanz in meinem aktuellen Leben. Lange Zeit war ich absolut gegen die Praxis des Geschenke Gebens. Vor allem, wenn die Geschenke an mich gingen. Ich konnte mich irgendwie nicht darüber freuen. Aber inzwischen sehe ich das teilweise anders. Es gibt sehr wohl Geschenke, über die man sich als Empfänger freuen kann, und dementsprechend auch Grund genug, bestimmte Geschenke in bestimmten Situationen geben zu wollen. Aber den Brauch des krampfhaften Geschenke Verteilens zu ganz bestimmten Anlässen, sollten wir meiner Meinung nach einfach lassen. Das bringt niemandem etwas, nur Stress beim Aussuchen und die Verpflichtung sich zu Freuen und das Geschenk zu ehren für den Empfänger.

Geschenke geben wird echt übertrieben

Vor allem Kindern werden an ihrem Geburtstag, an Weihnachten und eventuell auch an anderen besonderen Tagen im Jahr zahlreiche Geschenke gemacht. Was ist hier denn bitte der Hintergedanke? Ich denke es hat sich einfach so eingebürgert, als Zeichen der Zuneigung oder des Respekts. Allerdings machen viele Erwachsene untereinander aus, diesen Brauch zwischen sich auszusetzen. Sie sind des Stresses Müde, der davon kommt, dass sie für jeden passende Geschenke aussuchen müssen und danach auch noch einen Platz in ihrem Leben suchen wollen, für all die Dinge die sie von anderen bekommen haben. Als Kind stört einen das nicht wirklich. Aber je älter man wird, desto mehr fragt man sich, warum jedes Jahr der selbe Aufstand gemacht wird. Besonders wenn dabei eh nur solche Geschenke herauskommen, die man sich eh nicht wünscht.

Die meisten Leute machen das eh nur, weil alle es machen und man es schon immer so gemacht hat. Ich schlage vor, dass wir es lassen sollten und stattdessen eine andere Variante des Geschenke Gebens einführen. Und ich werde sie ab sofort auch genau so praktizieren.

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h2>Der eigentliche Gedanke beim schenken

Man sollte keine Geschenke geben, weil man es muss. Nicht weil Weihnachten, ein Geburtstag oder irgendetwas anderes ist. Kleine Mitbringsel zu besonderen Veranstaltungen sind gerade noch in Ordnung. Darüber hinaus haben Geschenke aber eine komplett andere Grundbedeutung. In ihrer wahren Form bedeuten sie: „Schau mal, als ich das hier gesehen habe, musste ich sofort an dich denken. Und ich hab dich so gern, dass ich es dir einfach mitbringen musste. Hier, das schenke ich dir.“ Das ist ein Geschenk, über das man sich wirklich freuen kann. Man kann es immer geben, und es kommt nie zu einem unangemessenen Zeitpunkt. Existiert zwischen dem Schenkenden und dem Empfangenen bereits ein Band der Freundschaft, wird es dadurch nur noch weiter gestärkt. Wenn du das noch nicht erlebt hast, musst du es unbedingt mal ausprobieren.

Das ist also die richtige Art Geschenke zu geben: Etwas schenken, ohne dass ein äußerer Anlass dazu vorliegt, einfach nur, weil man sich dazu inspiriert fühlt. Über solche Geschenke freue auch ich mich am meisten. Sie sind erst möglich, wenn man die beschenkte Person gut genug kennt, um überhaupt beurteilen zu können, was sie wirklich mag. Man sollte wissen, was aktuell ihr tägliches Leben betrifft und darauf Rücksicht nehmen. (Eventuell wird ein Geschenk auch genau dadurch erst besonders passend.) Und so weiter. Solche Geschenke erfordern, dass man eine Person sehr gut kennt, sind dann im Augenblick allerdings ziemlich leicht zu identifizieren. Wer solche Geschenke geben möchte, investiert dementsprechend viel stärker in seine Beziehungen und allein das ist schon ein sehr erstrebenswerter Effekt.

Wem schenkt man wie viel?

Tja. Jetzt hast du plötzlich ein Problem. Wenn du nicht einfach jedem an Weihnachten ein Geschenk machst, ist da plötzlich automatisch eine Ungleichheit eingebaut. Machst du einem ein Geschenk, haben alle anderen eins weniger bekommen. Aber ist das so schlimm? Es geht ja nicht darum allen Geschenke zu geben. Es geht darum einer einzelnen Person zu symbolisieren, dass man sie gern hat (und man ihr diese Sache geben möchte). Mit der Zeit sorgt das doch automatisch dafür, dass all die Leute, die man gelegentlich sieht und die man gern genug hat, Geschenke erhalten. Und genau so sollte es doch sein, oder?
Aber was ist, wenn man nicht all die Leute gern hat, die man gern haben sollte, wie seine Familie? Dann kannst du das entweder ehrlich zeigen, oder du verfällst wieder in die standardisierte Variante des Geschenke am Geburtstag Gebens zurück. So machen es doch alle anderen auch. Nur weil man jemandem am Geburtstag etwas schenkt, heißt das noch lange nicht, dass man ihn mag. Besonders wenn er Teil deiner engeren Familie ist.
Traust du dich so offen zu zeigen, wen du so sehr magst, dass er Geschenke von dir bekommt, und wer in einem weiter außen liegenden sozialen Kreis angesiedelt ist? Ich halte das für ein Zeichen persönlicher Reife. Ich werde versuchen das in meinem Leben umzusetzen. (Natürlich in Verbindung mit dem Plan meine Familie zu lieben oder mich zumindest mit ihr anzufreunden. Hier sollte es dann also keine dieser unangenehmen Situationen geben, die ich eben beschrieben habe.)

Um nochmal zur Teilüberschrift zurückzukommen: Wem du wie viel schenkst, ist völlig egal. Hauptsache du machst Geschenke, wenn du dazu inspiriert bist und kennst genug Menschen gut genug, um auch gelegentlich zu Geschenken inspiriert zu sein. Denn wenn du nie Geschenke machst ist das ein sehr langweiliges Leben. Dann hast du noch nie die Macht eines unerwartet, aber von Herzen kommenden Geschenkes am eigenen Leib verspürt.
Aber so muss es ja nicht bleiben. Selbst wenn du bisher noch niemanden kennst, der dir solche Geschenke machen würde, kannst du doch anfangen solche Geschenke zu machen. Lerne Leute kennen, freunde dich wieder mit deiner Familie an, fang mit kleinen Geschenken an. Mit der Zeit wirst du besser darin werden abzuschätzen, wo du was schenken könntest. Und dann werden auch Geschenke zurückkommen. Wenn die Leute dann etwas sehen, das dir gefallen würde, werden sie erst recht an dich denken müssen und daran, dass sie es dir eigentlich schenken könnten. Aber darauf sollte man nicht abzielen.

Der Gedanke von Geschenken ist niemals, dass man dann auch im Gegenzug Geschenke bekommt. Es ist immer nur eine gebende Aktion. Man gibt jemandem ein Geschenk, ohne dass daran irgendwelche Schnüre gebunden sind. Das sind doch die schönsten Geschenke.

Dinge erschaffen macht am meisten Spaß

Es gibt die verschiedensten Aktivitäten, mit denen man seine Zeit füllen kann. Man kann passiv herumliegen und sich berieseln lassen. Oder man ist aktiver und genießt eine bestimmte Erfahrung; oder verbringt eine tolle Zeit mit Freunden. Oder man lernt gezielt etwas neues, strebt nach Wissen und Verständnis der Welt. Das alles hat seine Daseinsberechtigung und es gibt noch vieles mehr. Man muss nur mal an die verschiedenen Dinge in seinem Leben zurückdenken, die man bisher gemacht hat. Aber eines habe ich bisher noch nicht genannt, das alle anderen in einer wichtigen Hinsicht übertrifft: Dinge erschaffen. Das erfüllt dich viel mehr als alles andere. Es macht dir im Augenblick Spaß und die Freude bleibt auch später noch bestehen. Du kannst es mit anderen zusammen machen und das Ganze sogar an einem größeren Zweck ausrichten, der ihm Bedeutung gibt. Was will man mehr?

Dinge erschaffen

Dieser Effekt beruht auf mehreren wichtigen Details. Man ist aktiv, erschafft etwas dauerhaftes, das man auch danach noch genießen kann, und tut das meist in einer Umgebung, in der zusammengearbeitet wird, anstatt gegeneinander anzutreten. Das alles sind wichtige Attribute, die man auch auf andere Aktivitäten in seinem Leben übertragen sollte.

Aktiv leben

Hier geht es wieder um das „dahin treiben“, das viele ihr Leben bestimmen lassen. Machst du etwas, weil du zufällig dort angekommen bist, oder weil du es dir aktiv ausgesucht hast? Machst du es mit einer gewissen Gleichgültigkeit oder mit der Freude aktiven Handelns? Dinge erschaffen gehört fast immer in die zweite Kategorie. Die Kategorie, wo man sein Leben in die Hand nimmt und aktiv entscheidet, was man machen wird, und wie viel Mühe man dort hineinsteckt. (Warum sollte man sich für etwas entscheiden und dann keine Mühe hineinstecken?)

Projekte verwirklichen, Dinge erschaffen ist also ein einfacher Weg ein aktives Leben zu führen. Es ist zeitlich begrenzt und man kann danach wieder weiter umher treiben, wenn man das denn unbedingt möchte. Oder man nimmt es als erste Sprosse einer Leiter, auf der man sich danach immer weiter hoch-arbeitet und sein Leben mit einer selbst bestimmten Richtung versieht. Was willst du machen mit deinem Leben? Welche Spur willst du auf der Welt hinterlassen? So entscheidest du, dass du Dinge erschaffen willst und welche Dinge das sind.

etwas hinterlassen

Wenn du etwas erschaffst, stellt das eine Veränderung der Welt dar. Vorher war es nicht da, jetzt ist es da. Ganz egal wie lange das so bleibt, das fühlt sich gut an. Jeder möchte einen Abdruck auf der Welt hinterlassen. Natürlich gibt es da auch immer die Variante etwas zu zerstören. Dadurch wird auch die Welt verändert. Das fühlt sich vielleicht auch gut an – für eine Weile. Aber der Weg des Erschaffens ist eindeutig befriedigender. Man fügt etwas hinzu. Die Menge der Dinge, die die Menschheit erschaffen hat, wird größer. Du kannst dich daran erfreuen, wenn du es betrachtest. Andere können sich daran erfreuen. Vielen Dank, dass du es erschaffen hast. (Falls sie es denn sehen können. Es gibt keinen Grund etwas zu erschaffen und dann daheim im Keller zu verstecken, weil man sich nicht traut es der Welt zu zeigen…)

Also was möchtest du erschaffen? Wie möchtest du die Welt verändern? Etwas zu erschaffen hat immer das Potential die Welt zu verändern. Vielleicht bleibt es ja dabei, dass es vorher nicht da war und jetzt da ist. Vielleicht zieht es aber auch eine Welle der Auswirkungen nach sich. Und dann noch eine Welle und noch eine. Manche Dinge verändern das Leben aller Menschen, sobald sie erschaffen wurden. Du kannst also die Welt besser machen, indem du etwas erschaffst. Willst du etwas bewirken, dass das Leben vieler Menschen auf eine positive Art und Weise berührt? Das geht nur, wenn du aktiv wirst. Zusammen mit vielen anderen.

Zusammenarbeit

Du musst nicht alleine sein bei der Durchführung deines Projektes. Es ist genauso oder vielleicht sogar noch zufriedenstellender ein Teil einer größeren Maschinerie (Gruppe) zu sein, die gemeinsam etwas ins Leben ruft. Plötzlich hat man das Produkt aller beteiligter Ideen und nicht nur deine eigenen. Plötzlich geht es viel schneller, als wenn du als einziger daran arbeitest. Plötzlich berührt es ganz automatisch viel mehr Menschen.

Und man fühlt sich zugehörig. Man ist Teil der Gruppe, die das erschafft. Man konkurriert nicht mit den anderen in der Gruppe, sondern hilft sich gegenseitig noch besser das Ziel zu erreichen. Vielleicht konkurriert man nicht mal mit anderen Gruppen. Nicht alles muss ein Wettbewerb sein. Da wo man gemeinsam auf ein Ziel zu läuft haben alle viel mehr Spaß und man erreicht es womöglich sogar besser. (Wenn auch nicht schneller, falls das das Ziel des Wettbewerbs gewesen wäre. Ein Wettbewerb optimiert einen einzelnen Aspekt. Zusammenarbeit die Gesamtheit aller Aspekte, die den einzelnen Mithelfern wichtig sind. Also eine ganze Menge.)

Sich an Projekten zu beteiligen, gemeinsam Dinge zu erschaffen ist also eine der besten Dinge, die man mit seinem Leben machen kann. Ich werde definitiv mehr davon in mein Leben integrieren.

es fühlt sich toll an

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich das bestätigen. All diese bisher genannten Aspekte helfen zusammen, um einen höchst erstrebenswerten Effekt zu erzielen: Man fühlt sich danach noch energetisierter als davor. Man wird inspiriert. Man ist im Flow. Man will unbedingt mithelfen und weitermachen und nie mehr aufhören. Sogar wenn es dann fertig ist. Eigentlich schade, dass es schon fertig ist. Wollen wir nicht einfach gleich das nächste Projekt starten?

Was machen wir als nächstes? Was sind die Ideen, die eben nicht integriert werden konnten. Können wir etwas neues, anderes daraus machen? Wo ist der größte Verbesserungsbedarf in der Welt? Wie können wir etwas daran ändern, die Welt ein Stückchen besser machen? Was wolltest du schon immer mal machen? Wozu fühlst du dich inspiriert, wenn du die Schönheit der Welt betrachtest?

Erschaffe das.

Und dann noch etwas. Und noch etwas. Wir wollen es sehen. Wir wollen dir dabei helfen. Es wird die Welt verändern und wenn diese Veränderung auch noch so klein ist. Also wollen wir beteiligt sein. Wir wollen davon inspiriert werden. Wir wollen dann auch etwas erschaffen, das womöglich darauf aufbaut und das unsere Gemeinschaft noch viel weiter bringt.

Die Realität ist nicht so wichtig wie deine Interpretation

Wir geben der Realität in unserem Leben oft ein sehr großes Gewicht: „Sei doch mal realistisch!“ Sobald es um ernsthafte Aktivitäten, Entscheidungen, et cetera geht, ist es uns wichtig, mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen zu stehen, der Realität eben. Aber vielleicht ist sie gar nicht so wichtig. Natürlich stellt sie die Naturgesetze bereit, die wir sicherlich nicht brechen können. Das verhindert schon mal ein paar coole Ideen, die aber logischerweise schnell als unmöglich abgestempelt werden. Aber hier darf man nicht zu schnell sein. Nur weil man etwas noch nie gesehen hat, heißt das ja noch lange nicht, dass es auch unmöglich ist. Solange es innerhalb der Grenzen der Naturgesetze liegt, ist es vielleicht doch irgendwann möglich. Nur weil man aktuell noch nicht weiß, wie es funktioniert, darf man es nicht gleich abschreiben. Diese Interpretation der Realität ist nämlich der sehr viel wichtigere Punkt, wenn es darum geht zu entscheiden, was tatsächlich möglich ist und was nicht.

Die Realität hat nämlich eine sehr weite Vorstellung davon, was alles möglich ist. Genauer gesagt können wir gar nicht wissen, was tatsächlich alles möglich ist, bis auf die paar Dinge, die wir tatsächlich schon gemacht haben. Alles ist unmöglich, bis es zum ersten Mal gemacht wird. Vorher kannte man keinen Weg, jetzt existiert einer. Vielleicht bald zwei oder drei. Aber einmal mehr wurde bewiesen, dass die Realität viel mehr erlaubt, als wir für möglich gehalten hätten. Wichtig ist also unsere Interpretation der Realität. Die Geschichte, die wir uns selbst erzählen, was alles möglich ist und was nicht. Denn wenn man nicht daran glaubt, dass etwas möglich ist, wird man es sicherlich auch nicht schaffen. Wenn man dann aber daran glaubt, ist es doch möglich. Wer weiß schon, was alles innerhalb der Grenzen des Möglichen liegt? Wir haben nur unsere eigene Interpretation der Realität zum Vergleich und die ist ja wie schon oft gezeigt nicht sehr korrekt.

deine Interpretation

Die Grenzen der Realität spielen also in deinem Leben keine so große Rolle. Viel wichtiger sind die Grenzen in deiner Interpretation dieser Realität. Sie basieren auf der endlichen Menge deiner bisherigen Erlebnisse und deinem Wissen über die Zusammenhänge und Mechanismen der Welt. Und gleichzeitig sind sie viel enger als alles, was die Realität uns vorschreibt. Wir halten oft Dinge für unmöglich, die man einfach nur ausprobieren müsste, um zu sehen, dass sie tatsächlich möglich sind. Vielleicht hält uns ja die Angst vor tatsächlichem Erfolg davon zurück es mal auszuprobieren. Wer weiß? Die, die es doch ausprobieren und dabei ihr Verständnis für das tatsächlich mögliche erweitern, blicken jedenfalls nicht zurück. Sie suchen stattdessen nach noch viel mehr falschen Unmöglichkeiten in ihrer Interpretation der Realität.

Aber diese Interpretation geht noch viel weiter, als dir nur vorzuschreiben, was möglich ist und was nicht. Sie erklärt schließlich auch die Zusammenhänge. Wie es zu bestimmten Ereignissen gekommen ist. Was auf bestimmte Aktionen folgen wird. Und dieses persönliche Verständnis über die Zusammenhänge bestimmt, was du versuchst um etwas an den Tatsachen zu ändern. Du hast sogar deine persönliche Interpretation der Tatsachen: Was sie bedeuten, was andere damit beabsichtigt haben, und so weiter. Auch das beeinflusst deine Handlungen, aber vor allem auch wie du dich fühlst.

Deine Interpretation der Realität hat damit eine unglaublich große Macht. Sie bestimmt wie du dich fühlst und was du machst. (Weil sie dir sagt, was möglich ist und wie die kausalen Zusammenhänge lauten.) Lässt du diese Macht unbeaufsichtigt? Wird sie einfach von den Erlebnissen deines Lebens informiert und tyrannisiert daraufhin deinen Geist. Oder erschaffst du sie aktiv mit? Formst du sie nach deinen Bedürfnissen, so wie es am besten für deine Psyche ist? Wählst du die Interpretation eines Geschehnisses aus, die dir die besten Zukunftschancen gibt? Weil du dann eine positivere Einstellung hast. Weil du Gegenmaßnahmen oder darauf aufbauen für möglich hältst. Du solltest die Kontrolle über deine Interpretation der Realität zurückfordern und sehr vorsichtig mit ihr umgehen.

die Geschichten, die du dir selbst erzählst

Hier liegt der Ansatzpunkt, um deine Interpretation der Realität zu verändern. Wie erzählst du deine Erlebnisse in deinem Kopf nach? Warst du aktiv oder passiv? Konntest du Einfluss nehmen oder warst du nur ein Spielball im Sturm größerer Kräfte? Wie waren die Menschen dir gegenüber eingestellt? Was hast du bei einem bestimmten Erlebnis gespürt?

All diese Details sind oft ziemlich offen. Du musst selbst entscheiden, worauf du den Fokus legst, welche Variante der Geschichte du erzählen möchtest. Es gibt schließlich immer verschiedene Varianten, wie du sie nacherzählen könntest. Sie alle passen auf die paar wenigen Erinnerungen, die du davon mitgenommen hast. Dein Verstand füllt die Lücken auf, danach steht fest, was du darüber denkst. Was in deinen Augen tatsächlich passiert ist. Aber wie füllst du die Lücken auf? Wo liegen diese Lücken?

An dieser Stelle hast du eine Chance dein eigenes Weltbild zu verändern. Es kommt darauf an deine inneren Überzeugungen zu überschreiben, wie die Welt funktioniert, sodass die Lücken auf eine andere Art und Weise gefüllt werden. Und es kommt darauf an, auf was du überhaupt deinen Fokus richtest, denn dort werden dann sicherlich keine Lücken existieren. Du kannst deinen Fokus auf die positiven Erlebnisse richten. Auf die Momente, in denen du eine Entscheidung treffen durftest. Oder auf die netten Interaktionen, die du mit anderen Menschen hattest. Du kannst entscheiden. Wie entscheidest du dich?

Diese Entscheidungen sind wichtig. Sie bestimmen, wo die Lücken liegen und wie sie aufgefüllt werden. Dadurch bestimmen sie welche Geschichten du dir selbst erzählst. Ein Ereignis könnte so oder so nacherzählt werden. In deinem Kopf kann nur eine Variante existieren. Sie später zu verändern ist schwierig. Du kannst sie nur durch neue, ähnliche Erlebnisse überschreiben.

Und schließlich bestimmen diese Entscheidungen dadurch natürlich auch deine Interpretation der Realität. Deine ganz persönliche Einschränkung der tatsächlichen Möglichkeiten. Natürlich kann man sie durchbrechen. Man kann das sogar üben und eine Gewohnheit daraus machen. Aber was, wenn man direkt bei der Entstehung anpackt, anstatt die eigenen Überzeugungen später mühsam zu verändern.

Also laufe mit offenen Augen durchs Leben. Bemerke, wenn sich eine neue Überzeugung bilde und schreite aktiv ein. Lenke sie in eine Richtung, die du gerne hast. Wähle etwas, an das du bereitwillig glaubst, weil es gut ist, daran zu glauben. Forme deine Interpretation der Realität

Warum du in dich selbst investieren solltest

Es gibt die verschiedensten Formen von Investition und jeder der ein bisschen Geld übrig hat, sollte es in meinen Augen auf jeden Fall für solche selbst-vermehrende Zwecke verwenden. An dieser Stelle gibt es natürlich auch zu sagen, dass die meisten Menschen einfach ihren Lebensstandard exakt so weit wie möglich hoch schrauben, wenn ihnen mehr Geld zur Verfügung steht, anstatt den Überschuss sinnvoll zu verwenden, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls stehen dir bei der Investition verschiedene Pfade offen. Man kann natürlich traditionell in Aktien oder Staatsanleihen investieren, wenn man das möchte. Und es gibt auch noch eine Menge andere Optionen, von denen du sicherlich auch schon gehört hast. Daneben liegt aber noch eine weitere Option, die leider oft übersehen wird: in dich selbst investieren.

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Was bringt dir eigentlich ein Freiwilligenjahr?

Das ist ein sehr spannendes Thema für mich, weil ich mich selbst gerade in einem Freiwilligenjahr befinde. Genauer gesagt mache ich einen BFD, früher auch als Ziwi bekannt, es gibt aber auch andere Möglichkeiten wie FÖJ und FSJ. So ziemlich jeder hat schon mal von diesen Begriffen gehört. Es ist auch mit einem gewissen Prestige verbunden, soetwas gerade zu machen oder gemacht zu haben. Aber was treibt Leute wirklich dazu an ein ganzes Jahr Freiwilligenarbeit zu verrichten? Was bringt es dir für deine persönliche Entwicklung (aus meiner Perspektive)?

Das sind sehr spannende Fragen. Und meine Antworten darauf überzeugen dich vielleicht selbst nach deiner Schulzeit ein Freiwilligenjahr einzulegen oder du kannst zumindest rückwirkend darüber nachdenken, wie dein Leben vielleicht anders gewesen wäre. Genauer gesagt rede ich hier von einem Freiwilligendienst zwischen Schule und Studium. Alle anderen Zeitpunkte bleiben erst mal außen vor und zeigen auch nicht all die Anreize, die ich einem solchen Jahr gleich zuschreibe:

Das Freiwilligenjahr

Warum sollte man soetwas nach seiner Schulzeit einlegen? Warum nicht einfach gleich studieren und ein Jahr früher ins „richtige“ Berufsleben einsteigen? Wie steht das im Gegensatz zu einem Jahr voller Minijobs oder einer ausgedehnten Weltreise? Ich möchte hier verschiedene Punkte ansprechen. Danach sind diese Fragen hoffentlich alle beantwortet.

Einblick in die echte Welt

Jeder der seine Schulzeit schon hinter sich hat, kann eines sicherlich unterschreiben: Die Schule ist sehr anders als die „echte“ Welt. Sie leistet sicherlich viel hilfreiches, um uns auf unser Leben vorzubereiten und mit wichtigen Wissen auszustatten, aber es gibt auch große Lücken. Da sind noch eine Menge Sachen, die man selbst lernen muss. Fähigkeiten, die man sich erst bei tatsächlicher Arbeit aneignen kann. Nuancen, von deren Existenz man in der Schule noch nicht mal ahnte, die trotzdem gemeistert werden wollen.

Ein Freiwilligenjahr nach der Schule bietet dir also einen ersten Einblick in das echte Leben, bevor du dich wieder Hals über Kopf in deine weitere Ausbildung stürzt – was an der Uni auch wieder Lebens-ferner ist, als es sein müsste, auch wenn sie das alles deutlich besser macht als jegliche staatliche Schule. So ist es zum Beispiel etwas deutlich anderes, ob man in der Schule sitzt und über mögliche Berufsrichtungen nachdenkt oder tatsächlich Vollzeit arbeitet und eine Variante am eigenen Leib erlebt.

So kannst du deine Vorstellungen, was du tatsächlich mit deinem weiteren Leben anfangen willst, viel besser kalibrieren und dich jetzt entweder mit sicherem Wissen, dass du es magst, für einen Berufsweg entscheiden oder eben von einer ganz anderen Basis aus andere Optionen beurteilen: Will ich damit später so viel von meinem Leben verbringen? Das ist schon eine hohe Hürde, die dir hilft eine viel bessere Entscheidung über deinen weiteren Weg zu fällen. Vielleicht findest du ja sogar heraus, dass Angestellter sein gar nichts für dich ist, und planst schnurstracks dein eigenes Startup zu gründen oder zumindest selbstständig zu werden, sobald du eine wertvolle Fähigkeit, für die Leute Geld bezahlen wollen, erworben hast. Wie auch immer, das sind sehr wertvolle Einblicke.

erste Vergleichspunkte

In je mehr verschiedenen Arbeitsfeldern du dich aufhältst, desto größer wird deine Erfahrung in welchem Spektrum sich Mitarbeiter und Chefs bewegen können. Du kannst lernen mit welchen Typen du gut zusammenarbeiten kannst und welche dich eher herunter-ziehen und dadurch in Zukunft noch besser entscheiden, wo du arbeiten möchtest und wo lieber nicht.

Und ein solches Freiwilligenjahr kann dir eben die ersten Vergleichspunkte beschaffen. Du hast deinen ersten Chef, deinen ersten Satz Mitarbeiter. Du lernst was es bedeutet jeden Tag mit ihnen zusammenzuarbeiten. Bei deinem nächsten Vorstellungsgespräch hast du dann womöglich ein paar Fragen bereit, um die Qualität deines zukünftigen Chefs zu beurteilen. Hast schon Taktiken parat, um mit bestimmten Mitarbeitertypen zurecht zu kommen. Das ist sehr wertvoll, besonders da du es in der Schule nicht lernen kannst und du direkt nach deinem Studium vermutlich eine wichtige Entscheidung zu treffen hast, wo du als nächstes arbeiten wirst, und da ist es ja wohl ziemlich praktisch vorbereitet zu sein.

Man kann sogar schon einen Einblick in Büropolitik erhalten und sich dazu entschließen darüber erhaben zu sein. Andere nicht nieder zu machen, nicht strategisch Informationen zurückzuhalten, und so weiter. Stattdessen könntest du schließlich mit gutem Beispiel voran gehen und mit allen wertschaffend kooperieren und einfach so gut sein, dass mögliche Kritiken hinter deinem Rücken einfach zu Staub zerfallen. Außerdem hast du ja etwas geschafft, während die anderen damit beschäftigt waren ihren gegenseitigen Niederfall zu planen.

tolle Einrichtungen unterstützen

Ich persönlich mache meinen Bundesfreiwilligendienst bei einem Verein mit dessen Ziel ich mich eindeutig identifizieren kann. Das ist ein tolles Gefühl jeden Tag für etwas zu arbeiten, dass man gut findet. Ein wichtiges Vorhaben zu unterstützen. Einen solchen Boost werde ich mir definitiv nicht entgehen lassen, wenn ich wieder die Wahl zwischen verschiedenen Varianten habe. Das Gefühl für ein WARUM zu arbeiten, das man gut findet, ist einfach nicht übertreffbar. Und bei einem Freiwilligendienst steht dir das einfach offen.

andere Gleichgesinnte kennenlernen

Und das ist natürlich ein weiterer Pluspunkt: Jede Variante von Freiwilligendienst, sei es BFD, FSJ, FÖJ oder etwas anderes kommt mit verpflichtenden Seminaren. Wochen, in denen du natürlich auch etwas lernst, aber vor allem mit anderen Freiwilligen zusammen viel Zeit verbringen kannst. Das kann die Wurzel für großartige Freundschaften bilden, vor allem weil man ja die Auswahl aus einer größeren Gruppe verschiedenster Menschen hat, die alle eine ganze Woche dort verbringen werden. Dort findet sicherlich jeder tolle neue Freunde.

Wie du sicherlich merkst, finde ich persönlich es ziemlich toll gerade einen Freiwilligendienst zu machen. Und ich kann es jedem anderen, der gerade mit der Schule fertig ist, auch nur wärmstens empfehlen. Wenn du die richtige Einsatzstelle findest, macht es enorm Spaß und bietet gleichzeitig auch noch zahlreiche Möglichkeiten wichtige Fähigkeiten fürs Leben zu erlernen.

Falls du später dran bist, fallen ein paar dieser Sachen natürlich weg, aber es kann immer noch eine sehr wertvolle Erfahrung sein. In solchen Fällen würde ich aber vermutlich eine andere Form eines freiwilligen Engagements für eine gute Sache bevorzugen. Aber das muss natürlich auch wieder jeder selbst entscheiden.

Ich bin jedenfalls eindeutig dafür nach der Schule erst mal ein Freiwilligenjahr einzulegen. Das bringt nur gutes!

2 Sachen, die man erst bei „echter“ Arbeit lernt

Instinktiv ist es bestimmt jedem bereits klar: die Schule bereitet einen nicht wirklich auf das echte Leben vor. Auf keinem Job hat man einen festen Stundenplan von verschiedenen Kursen, wo man einfach nur anwesend sein muss. Und man bekommt auch sicherlich keine Aufträge, die man irgendwann in der Freizeit dazwischen bearbeiten soll. „Hausaufgaben“ werden sogar verpönt: man sollte Arbeit und Privatleben trennen. Bei Feierabend eine klare Grenze setzen und nicht mal den Stress und die Sorgen des Tages mit nach Hause nehmen. Darum kann man sich dann morgen kümmern. Morgen ist schließlich ein Tag, der exakt genauso aussieht wie heute. Solange du die Deadline einhältst, musst du oft ganz alleine entscheiden, wann du welchen Teil deiner Aufgaben erledigst.

So geht es zumindest in Bürojobs zu und ich kann auch nur über diese Sorte von Arbeit eine fundierte Aussage treffen, da ich bisher auch nur diese Variante kennengelernt habe. Es gibt natürlich noch viele andere Jobs, in denen klarer definiert ist, was du in jedem Augenblick zu tun hast, aber sobald du als „Wissensarbeiter“ agierst, wirst du auch mit diesem Problem zu kämpfen haben:

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